Privater Bereich

10 Apr Teppichwäsche in Hamburg

Teppichwäsche: Auch in Hamburg bringen wir textile Bodenbeläge zum Glänzen.

 

Unter dem Begriff Teppichwäsche versteht man heute in Europa fast immer textile Bodenbeläge. Im nahen Osten dagegen bezeichnet der Begriff Teppich bis heute alle Arten von flach Textilien zum Bedecken von Wänden (später Tapeten) , Tischen und Fußböden. Im 20. Jahrhundert entstand zusätzlich der Teppichboden / Auslegeware und die Teppichfliese.

Teppichwäsche : wie und wann begann man Teppiche zu waschen bzw. zu reinigen?

Zunächst einmal begann alles mit einem Teppichklopfer oder Ausklopfer aus Weiden- oder Rattangeflecht . In Schlingenform gearbeitet gleicht er aussehend technisch heute einem Tennisschläger. Teppichwäsche war noch unbekannt.

Zum Klopfen wurde der Teppich aus dem Haus und früher im Hinterhof auf eine Teppichstange, heute ähnlich einer Reckstange (Turngerät) , gehängt. Zuerst sollte der Teppich kräftig von der Rückseite ausgeklopft werden damit der tiefliegende Schmutz gelöst wird. Gut war, wenn eine zweite Person den Teppich etwas auseinander hielt, damit der Staub und Schmutz besser heraus fallen konnte. Diese Prozedur sollte mehrmals wiederholt werden bevor der Teppich gewendet wurde um die Vorderseite zu klopfen und zu bürsten. Dadurch wurde der Teppich nicht nur gereinigt und gelüftet, sondern die Farben wurden auch wieder frisch und intensiv.

Teppichwäsche entstand dadurch, dass man darauf kam im Winter den Schnee zu nutzen um die Teppiche zu waschen. Teppiche wurden mit der Oberseite (Vorderseite) nach unten in den Schnee gelegt und mit einem Teppichklopfer bearbeitete. Der austretende Staub und Schmutz wurde sofort vom Schnee gebunden. Durch dieses Teppich waschen wurden absolut und effizient Hausstaub, Milben und sonstiger Schmutz gelöst und entfernt. Die Teppichwäsche war ein Erfolg.

Teppichwäsche – aus der Mode gekommen?

Aus der Mode geriet die Teppichwäsche mit dem Teppichklopfer in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, da das Teppichwaschen / reinigen mit Hilfe des Staubsaugers sehr viel bequemer und einfacher war. Somit wurde der Teppichklopfer ein Relikt auf Flohmärken oder Antiquitätengeschäften. In den heutigen Wohnvierteln sind auch keine Teppichklopfstangen mehr installiert.

Das Gerät Teppichkehrer ist ein mechanisches Gerät das über rotierende Bürsten in einem Kasten auf Rollen verfügt. Der Amerikaner Melville R. Bissel entwickelte dieses (im Jahre 1876 als Patent angemeldet um seinen Teppich im Liegen relativ gründlich zu reinigen. In Deutschland wurde nach dem gleichen Prinzip der Leifheit-Rotaro aus dem Jahre 1960 populär.

Teppichwäsche heute

Sprühextraktionsreinigungsmaschinen binden mit Hilfe von Wasser und schwach schäumenden Tensiden kleinste Verschmutzungen und sorgen für eine gründliche Teppichwäsche/Reinigung. Es gibt sie in flüssiger, zum Sprühen oder auch in Pulverform und werden meistens maschinell eingesetzt.

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